Wanderung am 1. Mai 2018

Der HGV Dennach gibt bekannt:

Die Wanderung am 1. Mai 2018 geht entlang der  „Historischen Route“

Wer kennt die „Hirzeltanne“  oder das „Eisenbahnerwegle“ und wo war die alte Pumpstation am Scheppelesweg? 

Diese und weitere Stationen liegen an der Wanderstrecke und werden mit Informationen aus erster Hand erläutert. Und natürlich darf das „Schwabentor“ auf der Strecke nicht fehlen, als Namensgeber für den Dennacher Heimat- und Geschichtsverein.

Wer die Maiwanderung mit etwas historischem Wissen in unterhaltsamer Form anreichern möchte ist herzlich eingeladen.

Treffpunkt :  1. Mai 2018 an der “Enzkreisspitze“ um 10 Uhr,  Abmarsch um 10:15 Uhr.

Ein Durstlöscher für unterwegs wird empfohlen, Rucksackvesper ist nicht unbedingt erforderlich.

Nach der etwa 2-stündigen Wanderung kann der Hunger und Durst bei einem gemeinsamen Abschluss im Feuerwehrhaus gestillt werden.

Für weitere Infos oder Rückfragen einfach anrufen :  Telefon 07082-7390

Ausflug nach Rottweil, die älteste Stadt Baden-Württembergs, am 01. Juli 2018

Wir laden ein zum Ausflug nach Rottweil am 01. Juli 2018. Mit dem Bus geht es ca. 08:30 Uhr nach Rottweil.

Der Ausflug beinhaltet:

  • Vesperpause
  • Kombi-Führung rund um den Thyssen-Turm & klassische Stadtführung

In der Führung ist keine Auffahrt auf die Turmplattform enthalten. Eine Auffahrt ist vor Ort gegen Aufpreis möglich.

Für die Stadtführung fahren wir mit dem Bus nach Rottweil und anschließend kehren wir gemeinsam zum Essen ein.

Die Rückfahrt ist für ca. 17:00 Uhr geplant.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Kosten für Vereinsmitglieder 15,00 € und für Nichtmitglieder 25,00 €.

Für Anmeldung und Fragen: Kontaktformular oder Telefon 7390 oder 4169362

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:TTRW.jpg, Fotograf: DanielDS, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International 

 

 

Lebendige Geschichte im Doppeljubiläumsjahr

In einem Jahr, in dem der Verein 25 –jähriges Bestehen begeht und außerdem die Gemeinde Dennach ihr 650-jähriges Jubiläum, kann es nur ein Motto zur Jahreshauptversammlung geben:  eben diese beiden Zahlen nämlich. Und so eröffnete der Vorsitzende Armin Großmüller die diesjährige Versammlung mit der entsprechenden Botschaft in Farbe auf der Großbildleinwand, siehe Grafik.

 

Mit 25 Jahren ist der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) noch einer der jüngeren Vereine im Neuenbürger Ortsteil Dennach. Die Gründer hatten sicherlich nicht dieses Doppeljubiläum im Jahr 2018 im Sinn bei der Gründungsversammlung.  Vielmehr war der Wunsch nach einem festen Organisationsrahmen der damals noch ganz jungen „Dennicher Zapfa“, also der Keimzelle der Dennacher Kinderfastnacht,  einer der Initialzünder für die Vereinsgründung am 23. Mai 1993. 

Die Erinnerung an die frühen Jahre  waren der Auftakt bei der diesjährigen Generalversammlung.  Der erste Vorsitzende Großmüller beschrieb in seinem Tätigkeitsbericht, was den Verein im Ganzen im Berichtsjahr 2017 bewegt hatte.  Aus den 32 Personen bei der Vereinsgründung hat sich der Mitgliederstand im letzten Jahr bei 146 Personen eingependelt. Erfreulich ist aus seiner Sicht, dass der Altersschnitt aller Mitglieder sich nicht nur stabilisiert, sondern im letzten Jahr nach unten entwickelt hat und nun bei 53 Jahren liegt. Die Materie „Heimat“ und „Geschichte“ sei auch unter jüngeren Mitbürgerinnen und Mitbürgern nicht so unattraktiv, wie oft angenommen werde. Die Wirkungskreise des HGV gehen aber auch über die Grenzen des Dorfes hinaus,  ganz im Sinne der Ortschronik „Ein Dorf ist keine Insel“.  Gemeinsame Aktionen mit dem Kreisgeschichtsverein Calw oder auch mit der Schutzgemeinschaft Eyachtal sind Belege dafür.

Mit den Berichten zu den Arbeitsgruppen wurden die vielfältigen Aktivitäten des letzten Jahres aufgezeigt. Die Veranstaltungen zur Geschichte reihte die zweite Vorsitzende Annett Heck in einer ausführlichen Bild- und Tondokumentation aneinander. Von der Teilnahme der „Dennicher Zapfa“ beim Kinderfaschingsumzug in Dennach am Jahresanfang bis zum vorweihnachtlichen Nachmittag mit Tannenbaumverkauf spannte sie einen großen Bogen über das Jahresgeschehen auf diesem Gebiet. Die Berichterstattung zur Naturpflege übernahm wie im Vorjahr Schriftführer Siegfried Jilg. Mit dem Kapitel „Turm“ (Berichterstatter Großmüller) war der Reigen der Tätigkeitsberichte am Ende.  Es folgten die Zahlen, Daten, Fakten des Schriftführers Siegfried Jilg und im Anschluß gleich der Kassenbericht der Schatzmeisterin Gudrun Welsch-Großmüller.

Der Empfehlung der Kassenprüfer folgend konnte Ortsvorsteher Alexander Pfeiffer schließlich die Entlastung des gsamten Vorstandes vorschlagen, welche von der Versammlung auch einstimmig getragen wurde.  In den folgenden Wahlgängen wurde der Beisitzer Eric Wüllner und beide Kassenprüfer Beate Bolz und Thomas Reimann ebenfalls einstimmig in den Ämtern bestätigt. 

Mit diesem Votum ausgestattet  lenkte der Vereinsvorstand  dann unter „Ausblick“ die Aufmerksamkeit auf das bereits laufende Jubiläumsjahr. Mit den Kräften aller Dennacher Vereine, dem Ortschaftsrat,  der Feuerwehr und vieler privater Beiträge soll das bestehende Veranstaltungsprogramm  „650 Jahre Dennach“ zum Erfolg geführt werden.  Eine Exkursion nach Rottweil ist für den 1. Juli 2018 geplant, Anmeldungen dazu werden noch angenommen. Bei dieser Tour ist eine Führung durch die Altstadt und eine Besichtigung des spektakulären Thyssen – Testturmes eingeschlossen. Informationen dazu und zu weiteren Veranstaltungen gibt es bei allen Vorstandsmitgliedern und auf dieser Internetseite.

Und wie kommt der Turm jetzt auf den Teller?

Der besondere Gruß aus der Küche war zu der 25. Generalversammlung eine gelungene Komposition aus dreierlei Zutaten garniert mit einer Dennacher Fleischkäse-Turm-Silhouette.

Der „HGV – Teller“ wurde gerne und bis zum Ende ausgekostet und er trug den Inhalt auch im Namen:  die Zutaten waren auf gut schwäbisch und etwas schräg abgekürzt bestehend aus H = Herrgottsbscheißerle, G =Grumbierasalad und V = Vlaischkiechla.

Der Name war an diesem Abend in aller Munde.

Kein Stammtisch am 08.03.2018

Liebe Freunde unseres Vereins,

der Stammtisch am 08.03.2018 fällt aus. Kommen Sie aber bitte gern zu unserer Generalversammlung am 10.03.2018 um 20:00 Uhr ins Sportheim. Dort wird uns das Küchenteam um Renate Nöske mit unserer Spezialität dem HGV-Teller verwöhnen.

Was ist ein HGV-Teller? – lassen Sie sich überraschen. Kleiner Tipp: Das „G“ geht steht für „Grommbirasalad“.

Der „Schwabentor“ Heimat- und Geschichtsverein Dennach wünscht Frohe Weihnachten !

Als besonderer Weihnachtsgruß strahlt allabendlich der Stern am Pavillon der „Enzkreisspitze“,  beim Ortsausgang Dennach Richtung Dobel.

Mit einem besonderen Dank an die Helfer und Unterstützer des Vereins, die in diesem Jahr mit guten Ideen und tatkräftiger Mithilfe dabei waren, freut sich die Vorstandschaft auf besinnliche Feiertage und wünscht allen ein Gutes Neues Jahr 2018 !

Die Tradition des Christkind- und Pelzmärtelbesuchs am Heiligabend wird auch in diesem Jahr fortgeführt.  Viele Kinder werden wieder gebannt in die Dunkelheit lauschen ob sich das Dennacher Weihnachtspaar nähert.

Schon jetzt sei darauf hingewiesen, dass die ausgedienten Weihnachtsbäume im Januar wieder eingesammelt werden. Der vorgesehene Termin dafür ist Samstag, der 13.01.2018.

Weihnachtsstern

Auch in diesem Jahr kann man nach unserem heutigen Arbeitseinsatz in Dennach am Aussichtsturm Enzkreisspitze wieder unseren Weihnachtsstern sehen. Gern nehmen wir auch ein paar schöne Bilder von Ihnen entgegen und stellen sie auf unsere Internetseite.

Bilder: Susan und Thomas Reimann

Zapfa

Die Wurzel der organisierten fastnachtlichen Veranstaltungen in Dennach geht auf das Jahr 1985 zurück. Damals kam es zum ersten spontanen „Fastnachtsumzug“ als Gabi Rothfuß mit den Kindern des damaligen Sing- und Spielkreises auf einem Traktoranhänger zur Fastnachtszeit nach der Singstunde durch den Ort fuhr.

In den Folgejahren wuchs das kleine Pflänzchen Fastnacht angetrieben vom „fastnachtlichen Urgestirn“ Gert Heine und unter der Schirmherrschaft des Gesangvereines „Edelweiß“ Dennach unaufhörlich weiter. Im Herbst 1990 beschlossen die damaligen Organisatoren Gert Heine, Gabi Rothfuß, Armin und Cornelia Burger, Marie-Luise Ganser und Silke Aldinger, die Fastnacht eigenständiger zu präsentieren. Der Name „Dennicher Zapfa“ wurde geboren.

1992 fand der Umzug erstmals in der neugebauten Dennacher Schwabentorhalle mit einem lustigen Treiben seinen Abschluss.

Durch die Erfolge ermutigt, beschloss man, den Kinderfasching eigenständig zu gestalten. Am 27. April 1993 fand im Sportheim des TSV Dennach eine Versammlung Fastnachtsinteressierter mit dem Ziel einer Vereinsgründung statt. Nach langer Diskussion einigte man sich darauf, einen Verein mit etwas allgemeinerem Hintergrund (Brauchtumspflege und mehr) anzustreben, da Fastnacht als zu einseitig angesehen wurde. Man nahm diesbezüglich mit dem Ortschronisten Hans Geiler Rücksprache. Die Zusammenarbeit entwickelte sich dann schneller, als wohl beide Seiten erwartet hatten.

Am 30.4./1.5.1993 fand dann das erste Turmfest, vom Gesangverein veranstaltet, unterhalb des Fundamentes des ehemaligen Aussichtsturmes statt. Hans Geiler nutzte die Gelegenheit zur Übergabe einer Entfernungs— und Richtungstafel für Wanderer auf dem alten Turmfundament. Während des Festes führte man unter den Besuchern eine Unterschriftenaktion zur Wiedererrichtung des Aussichtsturmes durch Der überragende Erfolg dieser Unterschriftenaktion bewog Hans Geiler und Gert Heine zusammen mit weiteren Mitstreitern die Gründung eines Heimatvereines in die Wege zu leiten. Die „Dennicher Zapfa“ waren bereit, sich als Untergruppe dem Verein anzuschließen.

Am 22. Mai 1993 waren die Zapfen am Ziel ihrer Wünsche. Mit der Gründung des Heimat- und Geschichtsvereins ”Schwabentor“ hatte man ein Dach gefunden, unter dem die fastnachtliche Brauchtumspflege gut und passend aufgehoben war.

In den Folgejahren wurde die Ausrichtung der Fastnacht in schwäbisch alemannische Richtung vorangetrieben. Zapfenkostüme für Kinder wurden geschneidert. Nach der Idee von Armin Burger und ausgeführt von Cornelia Burger entstanden die ersten Kostüme zum Umzug 1994.

1996 hatten die Fasnachter einen herben Verlust zu tragen, Gert Heine wollte in Zukunft aus Altersgründen etwas kurzer treten und nicht mehr bei der Umzugsorganisation mitwirken.

In der Wurm des 97-er Umzugs war dann auch der Wurm drin. Der Andrang an Helfern war zu „groß“, dass man alle Aktivitäten für 1997 absagte.

Ab 1998 übernahmen die „Stammtischstrategen“ unter der Leitung von Gert Heine die Organisation der
Kinderfastnacht, jetzt unter dem Dach des „TSV 1900 – Demnach“.

Heute nehmen wir noch regelmäßig mit einer Delegation von „Zapfa“ an dem Kinderfaschingsumzug teil.

Text: HGV, vermutlich Hans Geiler, leichte Aktualisierung Thomas Reimann

10 Jahre Aussichtsturm Enzkreisspitze

Heute vor genau 10 Jahren wurde der Aussichtsturm Enzkreisspitze feierlich eingeweiht.

Mehr Informationen finden Sie hier:
Bericht von der Einweihung
Bautagebuch

Waren Sie bei der Einweihung dabei? Berichten Sie gern von Ihren Erinnerungen und hinterlassen unter diesem Bericht einen Kommentar.

Turmcafe 2017 in Dennach

Die Enzkreisspitze macht Dampf – oder: was so alles unter ein Dach passt !

Mit etwas Zittern begannen die Vorbereitungen zu dem diesjährigen Cafe am Turm am Sonntag, den 3. September 2017.  Zwei Gründe gab es dafür:  die herbstlich- frischen Temperaturen am Sonntagmittag und die bange Frage der Organisatoren – kommt bei dem Wetter jemand ?

Wohlweislich war als „Kaffeestube“ nur die Plattform unter dem Kegeldach der Enzkreisspitze eingerichtet. Mit Windschutz durch umgehängte Zeltplanen kam unter dem Turmhut sogar so etwas wie Hüttenatmosphäre auf.  Jedenfalls musste niemand der ca. 50 Gäste, für die unter Dach neben Kaffee und Tee, Kuchen und Knackwurst auch eine Sonderportion heißer Apfelpunsch im Angebot war, den Regenmantel umhängen. Die Verpflegung und die heimelige Nähe zum Sitznachbarn hielten die Besucher zum Verweilen an. Wer dann bis kurz vor 15 Uhr noch auf der Höhe war, wurde extra belohnt.  Die Sonne erwärmte nun auch den Festplatz, so dass gleich einige Tischgarnituren ins Freie gestellt wurden.

Und wie bestellt kamen schließlich weitere Kaffeegäste vorbei, viele blieben bis zum frühen Abend und ließen zur Freude der HGV – Gastgeber kaum noch Reste des Kuchenbüffets übrig.

Was als Wasserspiel begonnen hatte, war am Ende zur Sonnenterrasse geworden. Auf  jeden Fall mit den höchstgelegenen Sonnenbänken des Enzkreises.

Hier einige Eindrücke: