Zapfa

Die Wurzel der organisierten fastnachtlichen Veranstaltungen in Dennach geht auf das Jahr 1985 zurück. Damals kam es zum ersten spontanen „Fastnachtsumzug“ als Gabi Rothfuß mit den Kindern des damaligen Sing- und Spielkreises auf einem Traktoranhänger zur Fastnachtszeit nach der Singstunde durch den Ort fuhr.

In den Folgejahren wuchs das kleine Pflänzchen Fastnacht angetrieben vom „fastnachtlichen Urgestirn“ Gert Heine und unter der Schirmherrschaft des Gesangvereines „Edelweiß“ Dennach unaufhörlich weiter. Im Herbst 1990 beschlossen die damaligen Organisatoren Gert Heine, Gabi Rothfuß, Armin und Cornelia Burger, Marie-Luise Ganser und Silke Aldinger, die Fastnacht eigenständiger zu präsentieren. Der Name „Dennicher Zapfa“ wurde geboren.

1992 fand der Umzug erstmals in der neugebauten Dennacher Schwabentorhalle mit einem lustigen Treiben seinen Abschluss.

Durch die Erfolge ermutigt, beschloss man, den Kinderfasching eigenständig zu gestalten. Am 27. April 1993 fand im Sportheim des TSV Dennach eine Versammlung Fastnachtsinteressierter mit dem Ziel einer Vereinsgründung statt. Nach langer Diskussion einigte man sich darauf, einen Verein mit etwas allgemeinerem Hintergrund (Brauchtumspflege und mehr) anzustreben, da Fastnacht als zu einseitig angesehen wurde. Man nahm diesbezüglich mit dem Ortschronisten Hans Geiler Rücksprache. Die Zusammenarbeit entwickelte sich dann schneller, als wohl beide Seiten erwartet hatten.

Am 30.4./1.5.1993 fand dann das erste Turmfest, vom Gesangverein veranstaltet, unterhalb des Fundamentes des ehemaligen Aussichtsturmes statt. Hans Geiler nutzte die Gelegenheit zur Übergabe einer Entfernungs— und Richtungstafel für Wanderer auf dem alten Turmfundament. Während des Festes führte man unter den Besuchern eine Unterschriftenaktion zur Wiedererrichtung des Aussichtsturmes durch Der überragende Erfolg dieser Unterschriftenaktion bewog Hans Geiler und Gert Heine zusammen mit weiteren Mitstreitern die Gründung eines Heimatvereines in die Wege zu leiten. Die „Dennicher Zapfa“ waren bereit, sich als Untergruppe dem Verein anzuschließen.

Am 22. Mai 1993 waren die Zapfen am Ziel ihrer Wünsche. Mit der Gründung des Heimat- und Geschichtsvereins ”Schwabentor“ hatte man ein Dach gefunden, unter dem die fastnachtliche Brauchtumspflege gut und passend aufgehoben war.

In den Folgejahren wurde die Ausrichtung der Fastnacht in schwäbisch alemannische Richtung vorangetrieben. Zapfenkostüme für Kinder wurden geschneidert. Nach der Idee von Armin Burger und ausgeführt von Cornelia Burger entstanden die ersten Kostüme zum Umzug 1994.

1996 hatten die Fasnachter einen herben Verlust zu tragen, Gert Heine wollte in Zukunft aus Altersgründen etwas kurzer treten und nicht mehr bei der Umzugsorganisation mitwirken.

In der Wurm des 97-er Umzugs war dann auch der Wurm drin. Der Andrang an Helfern war zu „groß“, dass man alle Aktivitäten für 1997 absagte.

Ab 1998 übernahmen die „Stammtischstrategen“ unter der Leitung von Gert Heine die Organisation der
Kinderfastnacht, jetzt unter dem Dach des „TSV 1900 – Demnach“.

Heute nehmen wir noch regelmäßig mit einer Delegation von „Zapfa“ an dem Kinderfaschingsumzug teil.

Text: HGV, vermutlich Hans Geiler, leichte Aktualisierung Thomas Reimann

10 Jahre Aussichtsturm Enzkreisspitze

Heute vor genau 10 Jahren wurde der Aussichtsturm Enzkreisspitze feierlich eingeweiht.

Mehr Informationen finden Sie hier:
Bericht von der Einweihung
Bautagebuch

Waren Sie bei der Einweihung dabei? Berichten Sie gern von Ihren Erinnerungen und hinterlassen unter diesem Bericht einen Kommentar.

Einweihung der Enzkreisspitze in Dennach

Ein weiterer Arbeitsschritt zum fertigen Aussichtsturm konnte gestern am Dennacher Ortsrand gefeiert werden. In 670 Metern über dem Meeresspiegel plus der Bauhöhe von etwa neun Metern bekam das fertig gestellte Dach des Aussichtsturmes seine „runde Enzkreisspitze.“ Auf festem Fundament mit vier starken Stützpfeilern leuchtet das stolze Bauwerk des Heimat und Geschichtsvereins „Schwabentor“ am höchsten Punkt des Enzkreises über das Tal. Das Ganze ist kein Schwabenstreich, oder die Idee mit dem „niedrigsten Aussichtsturm“ in das Guinness Buch der Rekorde zu gelangen. Das Ganze ist der zweite Schritt des emsigen Vereins um einen 32 Meter hohen Aussichtsturm für die Bevölkerung und als Anziehungspunkt für Ausflüge zu erstellen. Sobald das nötige Geld vorhanden ist, werden die jetzigen Stützpfeiler getauscht und eine künftige Wendeltreppe führt dann zum verlockenden Ausblick. Die lebende Enzkreisspitze selbst, Landrat Karl Röckinger lies es sich nicht nehmen, beim symbolischen Akt in luftiger Höhe dabei zu sein (Bild). In seiner Rede stellte er die doppelte Enzkreisspitze zur Sprache, wünschte dem Verein weiterhin so viele Helfer und Sponsoren und versprach fünf Stufen der geplanten Wendeltreppe zu finanzieren. Zusammen mit Turmwart Armin Großmüller, Ortsvorsteher Heinz Hummel und Handwerker Thomas Weber wurde unter Applaus das letzte Bauteil, eine goldene Kugel montiert. Im Inneren ruht ein Papier auf dem die Unterschriften der vielen Helfer und Firmen verewigt sind. Mit Stolz fasste der erste Vorsitzende des Vereins, Dietmar Wüllner die Aktionen der vergangenen Monate zusammen. Nach einem verregneten Baubeginn am 9. Mai sind bis heute 1302 (eintausenddreihundertzwei) Helferstunden getätigt worden. Über fünftausend Nägel und Schrauben wurden verklopft und verbohrt. Es wurde gesägt, gewuchtet, gemessen und geschwitzt. Für die Planung allein benötigte das Vorstandteam nahezu fünfhundert Stunden, doch das zahlte sich in barer Münze aus, so Dietmar Wüllner. Zimmererlehrlinge vollzogen unter Leitung ihres Lehrers die fachmännischen Zimmererarbeiten. Weitere Handwerker und Firmen verzichteten auf die Bezahlung der Arbeitsstunden. Spenden und der Einsatz der vielen Helfer lies zusammen mit einem Zuschuss der Stadt Neuenbürg die Baukosten für das erstandene Projekt von rund 53.000 (dreiundfünfzigtausend) auf 28.000 (achtundzwanzigtausend) Euro Sachkosten schrumpfen. „So sind die Kosten im Rahmen gehalten. Spenden fließen weiter, und wir nehmen am Wettbewerb der Landesstiftung Baden Württemberg „Echt gut“ teil, mit der Hoffnung auf Unterstützung,“ berichtet Turmwart Armin Großmüller. Zur feierlichen Einweihung überreichten Ernst Hummel vom Dennacher Musikverein und Alfred Gerwig vom TSV Dennach einen Umschlag. Unisono betonten beide „Schließlich profitieren alle von der wunderschönen Plattform“.
Am 04. Oktober 2007 berichtete die PZ über den erfolgreichen Bau.

Turmcafe 2017 in Dennach

Die Enzkreisspitze macht Dampf – oder: was so alles unter ein Dach passt !

Mit etwas Zittern begannen die Vorbereitungen zu dem diesjährigen Cafe am Turm am Sonntag, den 3. September 2017.  Zwei Gründe gab es dafür:  die herbstlich- frischen Temperaturen am Sonntagmittag und die bange Frage der Organisatoren – kommt bei dem Wetter jemand ?

Wohlweislich war als „Kaffeestube“ nur die Plattform unter dem Kegeldach der Enzkreisspitze eingerichtet. Mit Windschutz durch umgehängte Zeltplanen kam unter dem Turmhut sogar so etwas wie Hüttenatmosphäre auf.  Jedenfalls musste niemand der ca. 50 Gäste, für die unter Dach neben Kaffee und Tee, Kuchen und Knackwurst auch eine Sonderportion heißer Apfelpunsch im Angebot war, den Regenmantel umhängen. Die Verpflegung und die heimelige Nähe zum Sitznachbarn hielten die Besucher zum Verweilen an. Wer dann bis kurz vor 15 Uhr noch auf der Höhe war, wurde extra belohnt.  Die Sonne erwärmte nun auch den Festplatz, so dass gleich einige Tischgarnituren ins Freie gestellt wurden.

Und wie bestellt kamen schließlich weitere Kaffeegäste vorbei, viele blieben bis zum frühen Abend und ließen zur Freude der HGV – Gastgeber kaum noch Reste des Kuchenbüffets übrig.

Was als Wasserspiel begonnen hatte, war am Ende zur Sonnenterrasse geworden. Auf  jeden Fall mit den höchstgelegenen Sonnenbänken des Enzkreises.

Hier einige Eindrücke:

Monatliches Vereinstreffen im Juli vorgezogen

Aus organisatorischen Gründen  wird das monatliche Treffen des Heimat- und Geschichtsverein um einen Tag vorverlegt. 

Am Mittwoch, den 26.07.2017  ab 19 Uhr ist die Lehrerwohnung neben dem Schulhaus also diesen Monat wieder Ort des Geschehens.

Zahlreiche originale Zeitdokumente und noch vieles mehr können  in den regelmäßigen Vereinstreffen des HGV in der Lehrerwohnung in Dennach  entdeckt werden.

Sind sie neugierig geworden ?  Das Vereinstreffen ist offen für alle Interessierten !

Der HGV Dennach  wünscht auf diesem Wege allen Mitgliedern und Freunden  eine entspannte Sommerzeit,  gegebenenfalls  tolle Urlaubstage und eine sichere Rückkehr von allen Reisen.

Bericht von der Maiwanderung 2017

Regenfoto am Dobelbach

Traditionell zum 01. Mai machten sich ca. 15 HGV’ler auf den Weg mit Bus und Auto nach Neusatz. Um 11:00 Uhr marschierten wir bei kaltem und regnerischem Wetter los. Abwärts ging es in Serpentinen durch den dichten Wald Richtung Bad Herrenalb. Weiter unten kamen wir zum Dobelbach, der den Fußweg parallel begleitet. Das Dobeltal ist sehr idyllisch gelegen. Nach 6 km Strecke kamen wir in Bad Herrenalb an. Vorbei am neuen Gartenschaugelände und Thermalbad gingen wir zum dortigen Bahnhof und fuhren mit dem Linienbus zurück nach Neusatz.

Anschließend kehrten wir im Cafe Schuhmacher ein, wo schon weitere 6 HGV‘ler auf uns warteten. Bei bester Verpflegung fand ein schöner Abschluss statt. Einige wanderten zurück in die Heimat Dennach. 

Text: Siegfried Jilg
Beitragsfoto: Armin Großmüller

Osterbrunnen 2017

Auch in diesem Jahr haben wir wieder mit vielen Helfern den Dorfbrunnen zu einem Osterbrunnen umgestaltet.

Die Fotos von den Brunnen der letzten Jahre finden Sie hier:
Osterbrunnen 2016
Osterbrunnen 2015
Osterbrunnen 2014
Osterbrunnen 2013

Fotos von Julius Reimann & Susan Reimann