Das Eyachtal ist gerettet !

So war in einem Zeitungsausschnitt der „Pforzheimer Zeitung“ von 1935 (!) zu lesen. Und weiter: „Vor einigen Monaten berichteten wir, dass die Absicht besteht, ein Kraftwerk im Enztal zu errichten, das aus den Wassern der Eyach gespeist werde …..“

Einen Absatz weiter ist zu lesen: „… Es stellte sich denn auch, als der Naturschutz und der Schwarzwaldverein sich tatkräftig zur Wehr setzten, heraus, dass hier ein Überrumpelungsversuch vorlag, wie man ihn in den Zeiten schrankenlosen wirtschaftlichen Freibeutertums gewöhnt war…“

Sind sie neugierig geworden ?

Dieser historische Zeitungsausschnitt und noch vieles mehr können in den regelmäßigen Vereinstreffen des HGV in der Lehrerwohnung in Dennach entdeckt werden. Die monatlichen Treffen sind immer am vierten Donnerstag des Monats ab 19 Uhr. Die genaue Termine finden Sie hier.

Feiertags- oder Ferienbedingte Änderungen werden jeweils bekanntgegeben, so wird in dieser Woche das Vereinstreffen schon am Mittwoch, den 25. Mai stattfinden.

Der Verfasser des obigen Artikels hatte übrigens eine Prognose gewagt: „Auch die Pläne werden noch vereitelt werden, die den Fußgängerweg entlang der Eyach für den öffentlichen Kraftverkehr aufschließen wollen !“ Dieser Wunsch hat sich dann doch nicht ganz erfüllt.

Dennach (Buchauszug aus 1860)

Gemeinde III. Kl. 313 Einw. Dennach, Dorf mit Tröstbach-Sägmühle, Schwanner (Ober-Röthenbach) Sägmühle, Unter-Dennacher Sägmühle, und Unter-Röthenbach-Sägmühle, Pfarr-Filial von Feldrennach.

Auf dem Gebirgsstock, der sich von dem Roßberg über den Dobel bis gegen Schwann hinunterzieht, liegt 2165 württ. F. über der Meeresfläche der freundliche, theils aus kleineren, häufig auch aus stattlichen Bauernwohnungen bestehende Ort, der in die Länge gedehnt zu beiden Seiten der Vicinalstraße von Schwann nach Dobel hingebaut ist; überdieß führt noch eine Vicinalstraße nach Höfen. Unter den theilweise noch mit Schindeln gedeckten Gebäuden zeichnet sich das ansehnliche im Jahr 1842 erbaute, in der Mitte des Orts gelegene Schulhaus mit Thürmchen und Uhr besonders aus; es enthält neben einem geräumigen Lehrzimmer und den Gelassen für den Gemeinderath, auch die Wohnung des an der Schule angestellten Schulmeisters. Eine Industrieschule besteht seit dem Jahr 1836. Die Entfernung des Orts von der nordöstlich gelegenen Oberamtsstadt beträgt 1 Stunde und eben so viel die von dem nordwestlich gelegenen Mutterort.

Weiterlesen →

Römerzeit

Denken wir uns in die Entstehungsgeschichte unserer Erde zurück:

Wir sprechen von einem Beginn vor etwa drei bis vier Milliarden Jahren, damals hatten wir noch nicht die Oberflächengestalt wie wir sie heute kennen.

Durch die Alpidische Faltung im Kreidezeitalter vor zirka 140 Millionen Jahren bekam unser Mitteleuropa das heutige Gesicht: Die Alpen falteteten sich auf und gleichzeitig gab es die große Rheingrabenabsenkung.

Jetzt waren sicher die Anfänge, von dem was wir heute Schwarzwald nennen, sichtbar.

dennachbuch2Der Mensch als Homo sapiens errectus tummelt sich seit etwa 65 Millionen Jahren auf dieser Erde.

Bodenfunde aus der Jungsteinzeit (zirka 1800 vor Christus) machen zwar eine kurzdauernde und dünne Besiedlung der Buntsandstein – Hochfläche zwischen Enz und Nagold wahrscheinlich, ob aber auch Dennach in diesen Raum einzubeziehen ist, ist sehr fraglich.
Weiterlesen →

Heimatstube

Nach langem Stillstand ist im letzten Jahr wieder Bewegung in die Heimatstube gekommen.

In der ehemaligen Lehrerwohnung soll eine Ausstellung entstehen, wie man damals den Alltag erlebte. Viele schöne und Interessante Dinge wurden schon von den Dennacher Bewohnern gespendet oder uns aus Nachlässen überlassen. Almut Geiler und Annett Jordan sind fleißig dabei für die Heimatstube alles was sich im Laufe der Zeit angesammelt hat zu ordnen, kategorisieren und in Bestandslisten aufzunehmen. Bisher wurden mehr als 280 Objekte in den Bestandslisten erfasst. Bis unsere Heimatstube besichtigt werden können, steckt noch viel Arbeit drin. Die ehemalige Lehrerwohnung in Dennach muss noch hergerichtet werden. Dazu sind noch einige handwerkliche Arbeiten zu bewältigen.